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NEWS 11
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IXS Downhill Cup Bellwald – Ein Rennen der etwas anderen Art

Irgendwie hatte ich mir die ganze Sache schon etwas einfacher vorgestellt. Als ich am Sonntag vor dem Rennwochenende zum ersten Mal auf einem Downhill-Velo sass, bemerkte ich die grossen Unterschiede. Im Gegensatz zu meinem normalen „Einsatzgerät“ hatte es z.B. einen 20 cm längeren Lenker und ist auch rund doppelt so schwer. Trotzdem gewöhnte ich mich aber schnell daran und wie sich am nächsten Tag dann herausstellen sollte, sogar noch schneller als später wieder an mein eigenes Bike!!
Am Samstag dann der erste Einsatz. Bevor es am Nachmittag in die Quali ging, machte ich am Morgen noch einige Trainingsfahrten und musste dabei schon einen ersten Sturz einstecken. Fast zuoberst der Strecke, befand sich eine Stelle, wo es auf der einen Seite 4-5 Meter steil hinunter, auf der anderen Seite wieder gleich nach oben ging und zuoberst befand sich noch ein kleiner Sprung. Eigentlich kein Problem! Jedoch hatte ich plötzlich zu viel Rücklage und stürzte! Der Sturz selber wäre eigentlich nicht allzu schlimm gewesen. Das grössere Problem war nur, dass hinter mir gleich vier Fahrer folgten und sie keine Chance mehr hatten zu bremsen. Denn erstens wenn man genau unten im „Loch“ ist sieht man nicht mehr, was oben passiert und zweitens, sobald man oben beim Sprung ist, ist es definitiv zu spät!
Die Folge: Vier Fahrer stürzten, ich hatte einen geprellten Fuss, die Bremsscheibe und die Steckachse waren Schrott.
Glücklicherweise konnte ich aber nach einer kurzen Pause weiterfahren und auch die anderen Fahrer kamen glimpflich davon.
Anfangs spürte ich den Fuss nicht sehr stark, doch die Schmerzen verstärkten sich schon bald, so dass ich bereits vor der Quali einen Besuch im Sanitätszelt machen musste. Natürlich liess ich mich aber von all dem nicht beeindrucken und ging am Nachmittag an den Start. Und es lief gar nicht mal so schlecht! Bis zuletzt setzte das ganze aber doch ziemlich zu. Die Abfahrt hatte mich schon ziemlich gefordert, so dass die Kraft langsam nachliess und ich mich plötzlich kurz dem Einbiegen in die lange Zielgerade neben der Piste befand. Und wie es nicht anders hätte sein können, landete ich auf meinem bereits lädierten Fuss.
 Am nächsten Morgen hatte ich dann einen kleinen Schock. Als ich aufstand dachte ich, ich könne am Nachmittag nicht mehr starten. Ich war kaum im Stande richtig zu laufen. Mein Fuss war extrem angeschwollen. Glücklicherweise stellte ich dann aber bald fest, dass ich besser fahren konnte als laufen! ;-)
Nach weiteren 3 Trainingsfahrten am Morgen stand ich dann um 14.29 Uhr zu meinem ersten Downhill-Rennen. Glücklicherweise verspürte ich keinen Schmerzen mehr in meinem Fuss und ich nahm den Rennlauf topmotiviert in Angriff. Und es lief super, obwohl ich schlussendlich doch nicht sturzfrei durchkam. So konnte ich mich zwar um ganze 30sec zum Quali-Lauf steigern und verpasste aufgrund des Sturzes die 5 Minuten Marke um gerade Mal 4 Sekunden!
Im Ziel war ich dann irgendwie schon froh, dass alles vorbei war. Ich hatte es zwar extrem genossen und hatte mich sehr auf das Rennen gefreut. Doch die Anspannung war schon ziemlich gross. Schliesslich sass ich ja am Sonntag erst zum dritten Mal auf einem Downhill-Velo!!
Aber es war ein cooles Wochenende. Ich hatte viel Spass und konnte es auf der Strecke mal wieder so richtig krachen lassen! J

An dieser Stelle möchte ich mich noch bei meinem super Coach Olivier Lagger bedanken. Er hat mich an diesem Wochenende super unterstützt und konnte mir viele hilfreiche Tipps geben! Zudem möchte ich mich noch für die materielle Unterstützung bedanken! ;-))

 

Erfolgreiches Weltcup-Wochenende in Val di Sole

Nach meinem Erfahrungen und Erlebnissen am Weltcup-Rennen in Offenburg stand der Weltcup für mich nicht gerade unter einem guten Stern. So war ich gespannt, was das Wochenende bringen wird. Doch schon von Beginn weg lief alles super!!
Bereits am Freitagmorgen reisten wir nach Val di Sole. Kurz nach der Ankunft ging’s ab auf die Strecke. Ich merkte schon bald, dass mir diese Strecke liegt. Gleich nach dem Start fährt man im Zick-Zack bergauf, nach der ersten kurzen technischen Passage folgen weitere sehr steile und extrem harte Aufstiege, um gleich danach die eben gefahrenen Höhenmeter wieder zu vernichten. Dann bei Start und Ziel vorbei zum letzten langen Aufstieg, gefolgt von einer technische Abfahrt und über die Startrunde zurück zum Ziel. Ich hatte die Strecke von Anfang an sehr gut im Griff und fühlte mich richtig wohl auf dem italienischen Terrain. Zudem freute ich mich auf das Rennen, wie ich mich schon lange nicht mehr auf ein Rennen gefreut habe.
Am Sonntag um 09.30 Uhr war es soweit. Da ich noch keine UCI-Punkte hatte, musste ich in der dritten Reihe einstehen. Am Start kam ich dann zwar einigermassen gut weg, doch es war sehr schwierig, nach vorne zu fahren. Es wurde von Beginn weg um jede Position gekämpft.
Beim ersten langen Aufstieg befand ich mich im hinteren Teil des Feldes. Ich konnte aber schon bald die ersten Plätze gut machen und kämpfte mich zwischenzeitlich bis auf den 15. Platz vor. Dann anfangs der zweiten Runde bemerkte ich plötzlich, dass mein Hinterrad Luft verliert. Ich rutschte zwar in den Abfahrten, doch glücklicherweise konnte ich noch weiterfahren. Es war für mich dann sehr ärgerlich, als ich ausgerechnet in diesem Rennen, wo es mir doch so gut lief, am Ende der zweiten Runde tatsächlich das Rad wechseln musste. Sofort fuhren drei Fahrerinnen durch und auch die holländische Meisterin, welche ich beinahe eingeholt hatte, war wieder weg. Ich wollte alles versuchen und gab Vollgas, damit ich sie wieder einholen konnte. Doch dies war leichter gesagt als getan!
In den zwei längeren Aufstiegen fühlten sich  mein Beine aber plötzlich wie Blei an. Ich hatte das Gefühl, dass ich fast stehen bleibe. Plötzlich fehlte mir jegliche Kraft und ich war nur noch froh, als ich endlich den letzten Aufstieg hinter mich gebracht hatte. In den Abfahrten konnte ich mich dann wieder etwas erholen und konnte gleich einem Junior anhängen und so einen Vorsprung herausfahren, den ich bis zum Ziel halten konnte.
Ohne den ärgerlichen Zwischenfall wäre wohl gar ein Platz unter den besten 15 möglich gewesen. Doch trotz der Panne war ich mit dem Rennen und dem 16. Rang sehr zufrieden. Ein toller Erfolg, mein zweites Weltcup-Rennen!! Und zudem kann ich mich nun beruhigt auf die nächsten Weltcup-Rennen freuen, da ich mir an diesem Wochenende selber bewiesen habe, dass es auch anders geht als in Offenburg. Ich freue mich bereits jetzt auf meinen nächsten Einsatz!! ;-)

 

Chur

Am Samstag erreichte ich am Morgen den Rennplatz in Chur. Auf Anhieb passte alles. Das Hotel lag direkt neben der Strecke, die mir von Anfang an gefiel und auf der ich mich direkt wohl fühlte – eine lange Steigung und eine schnelle Abfahrt.
Ich hatte super Beine und fühlte mich bereit um ein gutes Resultat herauszufahren. Doch irgendwie verpasste ich wieder mal den Start! Mit einem Rückstand begann ich eine erfolgreiche aber lange Aufholjagd, bis ich mich in der letzten Runde auf dem 5. Platz befand. Im Aufstieg wurde ich dann aber von einer anderen Juniorin überholt. Nach bereits einer Stunde Fahrzeit fehlte mir aber die Kraft um am Hinterrad zu bleiben. Auf der sehr schnellen Abfahrt versuchte ich nochmals alles um aufzuschliessen, doch ich riskierte zu viel, stürzte und landete klar geschlagen auf dem 6. Platz.

 

Engelberg

Nach zwei Wochen Zwangspause konnte ich es kaum erwarten, endlich wieder auf mein Bike zu sitzen und los zu fahren. So war ich auch nicht davon abzuhalten, in Engelberg an den Start zu gehen.
Ich freute mich auf das Rennen, jedoch war es schwierig meine Form einzuschätzen, nachdem ich in den letzten Wochen eine sehr intensive Zeit hinter mir hatte und mich nicht wirklich optimal auf dieses Rennen vorbereiten konnte. Doch es lief besser als erwartet. Ich hatte sehr gute Beine und fand schon bald einen guten Rhythmus. In der Abfahrt versuchte ich zu den zwei vor mir fahrenden Juniorinnen aufzuschliessen. Jedoch riskierte ich wohl etwas zu viel und schon trennten uns nach einem Sturz bereits wieder einige hundert Meter.
Ich versuchte mich nicht gross von dem beeindrucken zu lassen und fuhr weiter, mit dem Ziel, diese sobald wie möglich wieder einzuholen. Am Schluss landete ich auf dem 8. Platz. Gerade mal 6 Sekunden hinter der Sechstplatzierten!!
Vor dem Rennen wäre ich mit einem 8. Platz sicher zufrieden gewesen. Doch mit diesem Rennverlauf wäre sicher mehr möglich gewesen und entsprechend gross war die Enttäuschung.

 

Weltcup-Premiere in Offenburg

Mein erstes Weltcup-Rennen! Ich freute mich riesig auf diese Premiere, doch irgendwie kam alles ganz anders als erwartet und erhofft.
Bereits am Freitagmorgen reiste ich mit meinem Trainer Claudio Andenmatten nach Offenburg. Zusammen mit der Junioren- und U23- Nationalmannschaft waren wir in Zurbach ca. 25 Minuten von Offenburg entfernt stationiert.
Am Freitagnachmittag besichtigten wir unter der Führung von Nationaltrainer Rolf Vollenweider die Strecke. Diese gilt als schwierigste Strecke der gesamten Weltcup-Serie. Als es dann zu dem Zeitpunkt, als wir zur Besichtigung starteten, noch zu regnen begann, machte es die Sache nicht gerade einfacher. Bis auf wenige Schlüsselstellen schaffte ich die Strecke und wusste, dass es am Samstag keine leichte Aufgabe wird.
Am Samstagmorgen fuhr ich dann mit Fabienne Andres und Eliane Müggler nochmals die Strecke ab. Ich fühlte mich schon um einiges wohler auf der Strecke als am Vortag und mit ihrer Hilfe schaffte ich die anderen Schlüsselstellen schliesslich doch noch.
Dann um 12.01 Uhr war es soweit – der Start zu meinem ersten Weltcup-Rennen. Ich fühlte mich von Anfang an nie richtig gut und fand nie meinem Rhythmus. Trotzdem kämpfte ich mich über die drei Runden und beendete das Rennen ziemlich weit hinten in der Rangliste. Ich war sehr enttäuscht, über mich, über das verpatzte Rennen, einfach alles! Die ganze Belastung vor, während und nach dem Rennen war wahrscheinlich einfach zu gross gewesen. Vor allem der ganze Prüfungsstress in den letzten Monaten war wohl einfach zu viel.
All dies hat mich viel mehr belastet als erwartet und so hatte ich kurz nach der Zieleinfahrt einen Zusammenbruch, der zu vielen ärztlichen Abklärungen und einer Zwangspause von zwei Wochen führte!!
Rückblickend, auch wenn es eine sehr grosse Enttäuschung war, habe ich sehr viel dabei gelernt und die Ruhepause genützt, um mich optimal auf die nächsten Rennen vorzubereiten.
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei allen bedanken, die mir zur Seite standen und mich unterstützt haben. Ein spezieller Dank gilt ausserdem meinem Trainer Claudio Andenmatten der unter anderem über 4 Stunden im Sanitätszelt ausharren musste.

Bild Willy Sportfotos
 

Susten
Wie bereits in Saxon freute ich mich zwar sehr auf das Rennen, doch wegen dem ganzen Prüfungsstress war ich auch in Susten nicht so richtig auf das Rennen eingestellt und ich brauchte lange, bis ich einigermassen meinen Rhythmus finden konnte.
Am Start ging ich ziemlich schnell ab, wahrscheinlich etwas zu schnell und dies büsste ich bereits im ersten Aufstieg. In der Abfahrt konnte ich mich dann erholen und bereits die ersten Plätze gut machen.

Jedoch arbeitete an diesem Tag mein Magen mehr als die Beine und so verlor ich im letzten Aufstieg die Führung bei den Frauen. Leider reichte es mir in der Abfahrt nicht mehr, genug Zeit gutzumachen und so verpasste ich den Tagessieg bei den Damen nur um wenige Sekunden. Trotzdem konnte ich aber einen weiteren Sieg bei den Juniorinnen feiern und das Leadertrikot verteidigen.
 

Regiokader-Zusammenzug in Fiesch
Zur Abwechslung stand dieses Wochenende mal kein Rennen auf dem Programm und ausnahmsweise hatte ich nicht einen Reiseweg von mehreren Stunden. Denn zusammen mit dem Regiokader verbrachte ich unter der Leitung von Claudio Andenmatten ein Wochenende in Fiesch.  Bereits am Freitagabend hatten wir den ersten Einsatz. Bei Spiel und Spass wärmten wir uns in der Turnhalle mit einer Partie Unihockey für das Wochenende auf. Nach dem wir am Samstagmorgen uns noch mit „Basics“ beschäftigten und hierzu den Motoriktest absolvierten, konnten wir am Nachmittag ins Gelände, auf den mir bestens bekannten „Wasen“. Obwohl es eigentlich direkt vor meiner Haustür lag, fanden unsere Trainer immer wieder neue Klippen, an denen wir uns teilweise die Zähne ausbissen.
Am Sonntag machten wir nochmals einige Übungen sowie eine kleine Tour. Es war ein super Wochenende und ich denke, dass ich auch im Vorausblick auf Offenburg einiges profitieren konnte.

 

Solothurn
Am Samstag dann das Rennen in Solothurn. Auf der Strecke – schnell, viele Flächen und technisch nicht sehr anspruchsvoll – waren auf der langen Fläche vom Start bis zum Wald und zurück vor allem Rollerqualitäten gefragt.
Obwohl ich in der zweiten Reihe starten musste, erwischte ich einen super Start und konnte bereits als fünfte in die erste 90°-Kurve. Jedoch spielte dann auch dieses Mal das Rennglück wieder nicht so richtig mit. Wegen einem kleinen Fehler rutschte ich vom Pedal, die Kette fiel raus und ich stand einen Moment lang fast still. Als ich wieder richtig antreten konnte, befand ich mich bereits zuhinterst vom Feld!
Von da an lief es dann aber immer besser. Ich konnte immer mehr Zeit gut machen und mit der 5.-schnellsten Zeit in der letzten Runde konnte ich mir den 8. Platz sichern.
Trotz einem starken Rennen bin ich nicht so ganz zufrieden. Denn wäre mir dieses Missgeschick am Start nicht passiert und hätte ich von Anfang an weiter vorne mitfahren können, wäre sicher noch mehr möglich gewesen.

 

Saxon
Bevor es in Solothurn mit dem dritten Lauf des Racer Bikes Cup wieder so richtig losging, startete ich am Mittwochabend in Saxon. Das Rennen, welches zur Papival Bike Tour zählt, konnte ich so optimal als Trainingsrennen nutzen. Ich freute mich auf das Rennen, doch irgendwie war ich nach zwei Tagen Schule und einigen Prüfungen nicht optimal vorbereitet und auf das Rennen eingestellt. Obwohl ich nie richtig auf Touren kam und die Strecke zeitweise einfach nur noch „abspulte“, konnte ich mir mit grossem Vorsprung den Sieg bei den Juniorinnen sichern und so auch gleich wieder das Leadertrikot übernehmen

 

Tesserete und Trainingslager in Italien

Nachdem ich zusammen mit den Erner-Bikern ein Trainingsweekend in Tesserete verbrachte, wo wir die Strecke besichtigten und ich mich so optimal auf das Rennen vorbereiten konnte, fühlte ich mich bereit. Ich war super motiviert und startete mit viel Selbstvertrauen ins Rennen.
Beim Start konnte ich voll mitgehen und mit der Spitze mithalten. Doch bereits nach knapp 100 Metern kam es anders als dass ich es mir erhofft hatte! Ich wurde total abgedrängt und weil ich fast stillstand, verlor ich auch gleich den Anschluss ans Feld. Irgendwie konnte ich mich davon nicht mehr erholen, die Luft war weg und ich hatte Mühe, mich auf das Rennen zu konzentrieren. Erst in der dritten kam nochmals Kampfgeist auf und ich konnte noch etwas Zeit gut machen und mich so auf den neunten Rang verbessern. Das Rennen war eine Enttäuschung für mich!

Nach dem Rennen stand dann zuerst einmal Erholung auf dem Programm, bevor ich mich ins langersehnte Trainingslager nach Italien verabschiedete. Kurz gesagt; es war eine super Zeit. Wir machten sehr schöne Touren, donnerten steinige und teils eher krasse Abfahrten hinunter und genossen das gute Wetter in vollen Zügen. Das Highlight war dann aber das Motocross-Rennen am Ostermontag, wo wir gleich noch einen VIP-Platz hatten!
Jetzt bin ich gerüstet und freue mich bereits auf den „zweiten Saisonstart“ in Solothurn.

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Saisonauftakt in Schaan

Anfangs März, kurz vor Saisonbeginn, flog ich für eine Woche nach Mallorca ins Trainingslager, um dort den letzten Schliff für die neue Saison zu holen. Es lief dann aber leider nicht wie erwartet. Bereits am ersten Tag musste ich wegen Kopfschmerzen und Fieber im Hotel bleiben. Danach erholte ich mich von Tag zu Tag und konnte bei super Wetter und warmen Temperaturen trainieren und es doch noch richtig geniessen, bevor es am 20. März ernst galt.
Lange hatte ich auf diesen Moment gewartet. Der Startschuss zur Rennsaison 2011 fiel dann aber nicht wie geplant in Schaan. Kurzerhand reisten wir nach Niederhelfenschwil, damit ich dort ein Trainingsrennen bestreiten konnte. Ich war zufrieden mit dem Rennen. Die Voraussetzungen waren sicher nicht optimal, da ich die Krankheit noch spürte. Mit dem 8. Rang war ich aber zufrieden.

Dann, am 27. März war es endlich soweit. Ich freute mich schon seit Langem auf dieses Rennen und ging topmotiviert und mit einem guten Gefühl an den Start. Von Beginn weg fühlte ich mich auf dieser Strecke sehr wohl. Am Start hatte ich dann aber zuerst etwas Mühe mit dem enorm hohen Tempo mitzuhalten. Ich konnte mich dann aber von Runde zu Runde verbessern und machte so einige Plätze gut. Am Schluss schaute ein guter 11. Rang heraus
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